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Fauna im El Hierro-Lexikon

Die Tierwelt von El Hierro ist schon sehr vielfältig. Neben Vögeln und Insekten bestimmen vor allem Reptilien die Vielfalt der Tier auf El Hierro. So gibt es beispielsweise neben verschiedenen Froscharten verschiedene Arten von Eidechsen, wie zum Beispiel die Geckos, wobei die häufigste vorkommende Reptilienart die Kleine Kanareneidechse ist. Diese kann bis zu 35 cm lang werden. Die blindschleichenähnliche Chalcides viridanus mit ihren Stummelbeinchen wird dabei oftmals für eine Schlange gehalten, wobei es auf den Kanaren (und damit auch nicht auf El Hierro) keine Schlangen gibt.

Das größte Reptil des Archipels ist die vor den Küsten lebende Meeresschildkröte. Von den Vögeln her gesehen hat El Hierro eine sehr große Artenvielfalt. So gibt es zum Beispiel den Herrenischen Finken (Fringilla coelebs ombriosa) und die Herrenische Blaumeise (Parus caeruleus ombrosius), aber auch den wilden Kanarienvogel (Serinus canarius), wie aber auch weniger exotische Vögel, wie den Zaunkönig, den Stieglitz, den Wiedekopf und Sperlinge, Amseln und zwei Rotkehlchenarten, sowie den Kanarenpieper, sowie einige Krähenarten und den Kolkraben. Aber auch Turteltauben und Silbermöven trifft man hier, wie auch Schleiereulen und die kanarischen Waldohreulen, sowie Rebhühner und Wachteln, Falken, Sperber und letztlich auch den vom Aussterben bedrohten Fischadler. Und wo Vögel sind, dort dürfen natürlich Insekten nicht fehlen. Neben zahlreichen Schmetterlingsarten gibt es auch Bienen, Hummeln und Marienkäfer, sowie Libellen. Heute wie damals unter Umständen ein Problem und vor allem lästig sind die aus Afrika herüberkommenden Heuschrecken. Anders als noch in den 1950er Jahren, als sie zur Plage wurden auf El Hierro, werden die Schwärme aber heute bereits auf dem Meer mit Insektiziden traktiert.

Die Welt der Vögel und Insekte auf El Hierro

Die Insel El Hierro, die kleinste der sieben großen Inseln der Kanaren, hat eine emens große Zahl an Vögeln, und zwar nicht nur von der Anzahl her, sondern vor allem von ihren Arten her. Auf der Insel El Hierro anzutreffen sind dabei uns auch in Deutschland sehr wohl bekannte Arten, wie Rotkehlchen, Amseln und Sperlinge, den Zaunkönig, den Stieglitz, aber auch den Wiedehopf. Darüber hinaus natürlich auch Arten, wie den wilden Kanarienvogel, oder aber die Herrenischen Finken (Fringilla coelebs ombriosa), bzw. die Herrenische Blaumeise (Parus caeruleus ombrosius), oder aber den Zilpzalp und die Mönchsgramücke, sowie die nur auf den Kanaren und auf Madeira vorkommenden Kanarenpieper (Anthus berthelothi berthelothii, der nach Sabin Berthelot benannt wurde, wobei man ihn auch „Wegläufer“ nennt. Darüber hinaus gibt es auf El Hierro natürlich auch einige Krähenarten und die Kolkraben. Neben der Kanarischen Wildtaube ist auch die Turteltaube auf der Insel heimisch.

El Hierro ist darüber hinaus auch ein El Dorado von Greifvögeln. An einigen Steilküsten der Insel nisten auch die vom Aussterben bedrohten Fischadler. Darüber sind auch Falken und Sperber, die Silbermöve, sowie die Gabelweihe und eine kanarenendemische Bussardart, die Buteo buteo insularum auf der Insel anzutreffen. Auch Waldohreulen und Wachtel, Schleiereulen und Rebhühner nennen darüber hinaus die Insel El Hierro ihre Heimat. Neben den Vögeln gibt es auch noch rund 5000 Insektenarten, die auf der Insel anzutreffen sind. Darunter viele Augenweiden – Schmetterlinge, wie zum Beispiel den großen Monarch, oder aber den kanarenendemische Admiral, aber auch der Kohlweißling, aber auch die in den 1950er Jahren zur Plage gewordenen großen und kleinen Heuschrecken, die aus Afrika kamen.



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Land: Spanien
Inselgruppe:
Kanarische Inseln
Hauptstadt: Valverde
Fläche: 268,71 km²
Einwohner: ~10.500
Dichte: 39,29 Einwohner/km²