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Urlaub im El Hierro-Lexikon

Die Anzahl der Gästebetten auf El Hierro, der kleinsten und westlichen Insel der sieben großen Inseln der Kanaren ist sehr begrenzt. Dies ist von der Inselregierung auch bewusst so gewollt. Haupteinnahmequelle der Menschen, die auf El Hierro leben ist die Landwirtschaft. Dabei ist El Hierro sowieso – im Gegensatz zu den anderen Kanarischen Inseln – eine Insel, die leider Badegästen nur sehr wenig zu bieten hat. Die Brandung an der Küste ist schon beachtlich und nichts für ungeübte Badeurlauber, wobei es auch einige Strandabschnitte gibt, die man als weniger gefährlich einstufen kann.

Dafür bietet El Hierro Individual- und Natururlaubern eine sehr abwechslungsreiche Landschaft, denn wie auch die anderen Kanarischen Inseln, so ist auch El Hierro eine Vulkaninsel und verfügt über entsprechende Zerklüftelungen und bizzare Felsformationen. Darüber hinaus natürlich eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. El Hierro ist dabei eine Insel, die unter anderen gut ein Dutzend Tiere zu bieten hat, die einzig auf El Hierro vorkommen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch sehr viele Tiere, die auch in unseren Breitengraden beheimatet sind.

Aber El Hierro hat auch für Kulturtouristen eine Menge zu bieten, wie zum Beispiel das Museumsdorf Guinea, das sich zwischen Frontera und Las Puntas befindet. Hier sind die weit über die Grenzen Spaniens hinaus bekannten Lavasteinhäuser zu bewundern, die im 15. Jahrhundert nach der Eroberung von El Hierro entstanden und am Fuße des Steilhangs Risco de Tibataje liegen. An gleicher Stelle befanden sich hier einst die Höhlenbehausungen der Ureinwohner von El Hierro, wobei man sagen könnte, dass die letzte Phase der Steinzeit auf El Hierro erst gut vor 500 bis 600 endete, als die Eroberer kamen.

Das Tauchparadies El Hierro

Die Kanareninsel El Hierro ist vielen zwar von der Landkarte bekannt, doch die Möglichkeit auf ihr Urlaub zu machen nutzen nur sehr wenige. Der Grund hierfür ist, dass wenn es Touristen auf die Kanarischen Inseln zieht, diese hauptsächlich einen Badeurlaub verleben möchten. Auf El Hierro würden sie zum einen diesbezüglich enttäuscht werden, zum anderen gibt es hier sowieso kaum Möglichkeiten. – Tauchurlauber hingegen haben El Hierro als Tauchparadies schon seit einiger Zeit entdeckt. Es ist nämlich so, dass insbesondere Taucher hier optimale Bedingungen vorfinden, denn durch das in einigen Naturschutzgebieten herrschende Fischfangverbot konnten sich etliche Fischarten hier ansiedeln und vermehren. Letztlich führte dies dazu, dass der Tauchtourismus auf der Insel hierdurch hohe Popularität erlangte. An den steil abfallenden Felsküsten haben Tauchabenteurer die Möglichkeit Spezien wie Rochen, Haien, aber auch Delfinen und Walen und auch Barrakudas zu begegnen. Das Ziel vieler Tauchtouristen ist dabei el Bajon. Es handelt sich hierbei um eine fast 100 m hohe Felsspitze, die aus dem Meer aufragt. Diese befindet sich vor der Punta la Orchilla, wo sich ein Leuchtturm befindet. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Grotten, in denen sich Tauchen und Schnorcheln lohnt.

Ein beliebter Tummelort für Taucher ist aber auch der El Golfo. Es handelt sich hierbei um ein gigantisches Tal. Dieses ist durch den Wegbruch eines Vulkans entstanden. Eine Unterkunft finden die Tauchtouristen dabei in den rund 1000 Hotelbetten, die die Insel zu bieten hat. Vom Massentourismus will die Inselregierung dabei nichts wissen. Neben dem Fremdenverkehr zählt die Landwirtschaft zu den wichtigsten Einnahmequellen dieser Kanareninsel.



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Land: Spanien
Inselgruppe:
Kanarische Inseln
Hauptstadt: Valverde
Fläche: 268,71 km²
Einwohner: ~10.500
Dichte: 39,29 Einwohner/km²